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Schweres Schicksal für eine Familie aus Delitzsch: Beide Söhne erkranken an Krebs

Eine Krebserkrankung ist immer ein herber Schicksalsschlag. Ulrike Liebau und Tim Kaiser aus Delitzsch müssen ihn gleich zwei Mal durchmachen:

Hendrik
  Zuerst erkrankt ihr jüngerer Sohn Hendrik bereits mit 3 Jahren an Krebs. Bei ihm werden ein Tumor an der linken Niere
  und Metastasen in Leber und Lunge gefunden. Nach einer Operation und einer anschließenden Strahlentherapie,
  gilt Hendrik im April 2011 als gesund. Er muss halbjährlich zur Kontrolluntersuchung, um einen Rückfall auszuschließen.
  Das Leben der Familie läuft wieder einigermaßen normal, als die Eltern im März 2015 erneut um Hendrik bangen
  müssen. Er erbricht plötzlich viel Blut und muss sofort ins Krankenhaus. Dort wird festgestellt, dass ein Blutgefäß in
  der Speiseröhre geplatzt ist. Dazu konnte es aufgrund eines dauerhaften Leberschadens, der Folge der
  Krebserkrankung ist, kommen. Die Leber leitet den Druck des Blutes fehl, was zu einer Stauung in Form von
  Krampfadern führt, die platzen können. Die Ärzte können die Blutung stoppen - die Familie lebt seitdem jedoch in
  ständiger Ungewissheit. Jederzeit kann es bei dem inzwischen 10-jährigen Hendrik auch an anderen Körperstellen
  passieren, dass ein Gefäß platzt.
Max

Der Familie gelingt es dennoch wieder ein halbwegs normales Leben zu führen. Im Mai 2016 folgt dann die nächste Schocknachricht: Der ältere Sohn Maximilian - von seinen Eltern liebevoll Max genannt - klagt plötzlich über starke Schmerzen im Oberschenkel. Nach einer ärztlichen Untersuchung wird bei ihm Blutkrebs diagnostiziert. Der 15-Jährige befindet sich seit dem 18. Mai in Chemotherapie im Krankenhaus in Halle/ Saale und kämpft tapfer gegen die Krankheit. Max verträgt die Chemotherapie weitestgehend gut; es treten jedoch auch Nebenwirkungen auf. So hat er Taubheitsgefühle in seinem rechtem Arm bzw. seiner rechten Hand oder offene Stellen im Mund, die ihn schmerzen.

Für die Familie ist die Situation mit einer enorm hohen Belastung verbunden - sowohl seelisch als auch finanziell. "Manchmal fühlt man sich wie kurz vorm Zusammenklappen. Man möchte am liebsten wegrennen, kann es aber nicht", beschreibt Ulrike Liebau ihre Gefühlssituation. Kraft haben die beiden Eltern kaum noch: "Wir funktionieren nur noch", sagen sie.

Tim Kaiser geht zur Zeit nicht arbeiten, damit er für seinen Sohn Max da sein kann. Er steht ihm nicht nur zu Hause, sondern auch im Krankenhaus zur Seite. Auch die Mutter hat sich für einige Zeit krankschreiben lassen, um ihre Lieben zu unterstützen.
Da der Familie aufgrund der ganzen Ereignisse der letzten Jahre die finanziellen Mittel fehlen, freuen sie sich jederzeit über Spenden. Das Geld wird dazu verwendet, die Wünsche der Jungs zu erfüllen. Dazu gehört zum Beispiel eine Fahrt in den Europapark oder nach Paris zum Eifelturm. Wenn ihr die Familie unterstützen möchtet, dann könnt ihr gerne auf folgendes Konto einen kleinen Betrag überweisen:

Name: Hendrik lacht
Sparkasse Leipzig
IBAN: DE56 8605 5592 1631 9444 67
BIC: WELADE8LXXX

Wer sich dafür interessiert, wie es der Familie derzeit geht, kann dies auf der Facebook-Seite Hendrik möchte wieder lachen nachlesen.

"Die Situation ist für uns alle vier schwer zu ertragen", meint Ulrike Liebau. Sie werden jedoch nicht aufgeben und hoffen, dass beide Söhne im nächsten Jahr wieder soweit gesund sind, dass ein normales Familienleben möglich ist. Besonders viel Angst haben die Eltern vor einem Rückfall. Wir drücken den Jungs die Daumen, dass ihnen dies erspart bleibt und wünschen der Familie alles Gute in dieser schweren Zeit!

Familie DZ
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