Der erste Schritt: Typisierung und Registrierung
Um sich für die internationale Spendersuche registrieren zu lassen, ist zunächst Ihr schriftliches Einverständnis erforderlich. Füllen Sie hierzu die als PDF-Download verfügbare “Einverständniserklärung zur Knochenmark- und Blutstammzellspende” aus und senden Sie uns diese per Post oder per Fax zu. Sie erhalten dann ein Entnahmeset für die Gewebetypisierung.
Wichtig: Ihre Einverständniserklärung können Sie jederzeit widerrufen. Sollte ein Familienmitglied eine Stammzellspende von Ihnen benötigen, ist dies weiterhin möglich.
Die Typisierung Ihrer Gewebemerkmale ist aus einer Blutprobe oder aus einem Abstrich der Wangenschleimhaut möglich (eine bebilderte Erläuterung der Typisierung finden Sie hier!). Mit der Abgabe Ihrer Einverständniserklärung und Ihrer Probe für die Bestimmung der Gewebemerkmale sind Sie für die weltweite Spendersuche registriert. Ihre Daten verbleiben so lange in der Datei, bis Sie das 60. Lebensjahr vollendet haben oder bis Sie Ihr Einverständnis widerrufen.
Eine erneute Aufnahme auf einer anderen Aktion oder bei einer anderen Spenderdatei ist nicht notwendig und würde unnötige Kosten verursachen. Die für die Suche notwendigen Daten (Gewebemerkmale und Spendernummer) aller in Deutschland registrierten Spender werden in anonymisierter Form dem Zentralen Knochenmarkspender-Register in Ulm (ZKRD) gemeldet.
Wichtig: Ihre persönlichen Daten verbleiben ausschließlich bei uns und werden nicht an Dritte weitergegeben.
Der zweite Schritt: Die Bestätigungstestung
Sollten die Gewebemerkmale eines Patienten mit den bei Ihnen bereits ermittelten Gewebemerkmalen übereinstimmen, so bitten uns die behandelnden Ärzte, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Das kann unter Umständen Jahre dauern. Nach einer ausführlichen Befragung über Ihren Gesundheitszustand werden wir Sie bitten, eine neue Blutprobe bei Ihrem Hausarzt abzugeben. Diese dient zur
Absicherung des ersten Ergebnisses Ihrer Gewebetypisierung und für weitere Untersuchungen. Vom Ergebnis dieser Testungen hängt es ab, ob das Transplantationszentrum Sie als Spender anfordert. Sollte dies der Fall sein, werden wir mit Ihnen einen Termin für eine Spendervoruntersuchung vereinbaren.
Was geschieht bei der Spendervoruntersuchung?
Bei der Spendervoruntersuchung wird geklärt, ob Sie gesund und als Spender geeignet sind. Am Tag der Voruntersuchung werden Sie gründlich untersucht. Außerdem werden eine Blutentnahme durchgeführt und ein EKG sowie eine Röntgenaufnahme veranlasst. Anschließend werden Sie von einem Arzt ausführlich über den Ablauf und eventuelle Nebenwirkungen der Spende aufgeklärt.
Sind alle Ergebnisse der Voruntersuchungen unauffällig, wird den behandelnden Ärzten „grünes Licht“ für die Transplantation gegeben.





