Transplantation von Stammzellen

Etwa 7 bis 14 Tage vor der Transplantation beginnt die Vorbehandlung (Konditionierung) des Patienten mit Bestrahlung und Chemotherapie, um das erkrankte Knochenmark zu zerstören. Die Blutstammzellen oder das Knochenmark des Spenders werden sofort nach der Entnahme von einem Kurier zum Patienten gebracht und wie eine Blutkonserve verabreicht. Die Stammzellen siedeln sich nun in den Knochenhohlräumen an und beginnen Blutzellen zu produzieren.
Nach einem Zeitraum von einer bis mehreren Wochen nach der Transplantation sind die neuen gesunden Blutzellen nachweisbar.
Nach der Transplantation bleibt die Anonymität zwischen Spender und Patient für mindestens zwei Jahre gewahrt, bevor sie auf gegenseitigen Wunsch Kontakt aufnehmen können.

Stammzellen spenden heißt Leben retten. Für viele ist das Ehrensache und keine Frage des Geldes.

Die Spende ist entsprechend den geltenden Richtlinien unentgeltlich. Selbstverständlich werden alle Kosten und Aufwendungen ersetzt.
Für jeden Stammzellspender wird eine Unfall- und Lebensversicherung abgeschlossen. Der Versicherungsschutz gilt auch für alle mit der Voruntersuchung und der Spende verbundenen Fahrten und Wege. Zusätzlich ist jeder Spender automatisch bei der zuständigen Gemeindeunfallversicherung versichert.