Knochenmarkspende

Das Knochenmark wird aus dem Beckenkamm (nicht aus dem Rückenmark) entnommen. Der Spender wird am Nachmittag vor der Entnahme in die Klinik aufgenommen. Die Entnahme erfolgt unter Vollnarkose. Dabei werden bis zu 1000 ml Knochenmark aus dem Beckenkamm, vermischt mit Blut, entnommen. Im Normalfall kann der Spender am Tag nach der Entnahme wieder nach Hause gehen.

Risiken und Nebenwirkungen
Neben dem allgemeinen Narkoserisiko ist das Risiko einer Wundinfektion nach der Entnahme zu nennen. Beide Risiken sind ausgesprochen niedrig und werden durch die strenge Voruntersuchung und entsprechende Nachsorge minimiert. Nach der Entnahme können Schmerzen im Bereich der Gesäßmuskulatur auftreten, die einem Muskelkater ähnlich sind. Außerdem können sich blaue Flecken (Hämatome) im Bereich der Einstichstellen bilden. Insgesamt werden lediglich 5 % des Knochenmarks entnommen. Das gespendete Knochenmark regeneriert sich innerhalb weniger Tage, so dass es durch die Entnahme zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung kommt.