Wie können Sie unsere Arbeit noch unterstützen?
grahnert : 10. Juni 2011 14:33 : Fragen und Antworten
Durch eine Geldspende auf unser Konto:
Dresdner Bank
BLZ: 850 800 00
Konto: 5 170 060 00
Bitte geben Sie auf dem Überweisungsträger Ihre vollständige Anschrift an, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zukommen lassen können (Spendenbescheinigungen werden ab einem Betrag von 100,- Euro ausgestellt, bei kleineren Beträgen genügt der Einzahlungsbeleg zur Vorlage beim Finanzamt).
Indem Sie Mitglied des VKS e.V. werden. Hierfür schicken oder faxen Sie uns bitte die ausgefüllte Beitritserklärung mit der Angabe Ihrer Bankverbindung zu.
Für den Fall einer Stammzellentnahme ist der Spender automatisch bei der zuständigen Gemeindeunfallversicherung versichert. Der Versicherungsschutz gilt auch für die Fahrten zur Klinik, sowie für die notwendigen Untersuchungen. Zusätzlich wird im Falle einer Stammzellentnahme eine weitere Unfall- und Lebensversicherung abgeschlossen.
Nein. Niemand darf gegen Geld Knochenmark oder Blutstammzellen spenden. Es muß vermieden werden, daß irgend jemand aus der Notlage des Patienten oder aus möglichen finanziellen Schwierigkeiten eines Spenders Kapital schlägt. Sollte Ihnen durch die Stammzellspende ein Verdienstausfall entstehen, so kann dieser bis zu einem gewissen Betrag ersetzt werden.
Was kostet eine Typisierung und wer übernimmt die Kosten?
grahnert : 10. Juni 2011 14:28 : Fragen und Antworten
Die für die Aufnahme in die Datei notwendige Ersttypisierung muß vom Verein für Knochenmarkspenden Sachsen (VKS) e.V. aus Spendenmitteln finanziert werden. Um die Zeitspanne der Spendersuche für die Patienten zu verkürzen, hat es sich als sinnvoll erwiesen, einen gezielten Anteil der bereits bei des VKS e.V. registrierten Spender vollständig auszutesten. Dazu werden ebenfalls dringend Spendenmittel benötigt.
Wie werden Sie bei uns als Stammzellspender registriert?
grahnert : 10. Juni 2011 14:27 : Fragen und Antworten
Zunächst bitten wir Sie, die Einverständniserklärung gut leserlich auszufüllen, zu unterschreiben und an uns zu schicken bzw. zu faxen. Sie erhalten von uns ein Röhrchen für die Blutentnahme, die Sie vom Hausarzt durchführen lassen. Bitte leiten Sie das Röhrchen nach der Blutentnahme durch Ihren Hausarzt an das von uns genannte Labor weiter. Im Labor wird Ihr Blut dann auf Ihre Gewebemerkmale untersucht. Das Ergebnis wird bei uns gespeichert und unter einer Kennummer dem Zentralen Knochenmarkspenderregister für Deutschland (ZKRD) und internationalen Registern mitgeteilt. Im ZKRD gehen alle Spendersuchen aus dem In- und Ausland ein.
Ihre persönlichen Daten (Name und Anschrift) sind nur dem Verein für Knochenmarkspenden Sachsen (VKS) e.V. bekannt und werden nicht weitergegeben.
Wir nehmen erst dann wieder mit Ihnen Kontakt auf, wenn Ihre bereits bestimmten Gewebemerkmale mit denen eines Patienten übereinstimmen. Dann wird eine vergleichende Untersuchung (Confirmatory Typing) mit Ihrem Blut und dem des Patienten durchgeführt. Zeigt sich hierbei, daß Sie der geeignete Spender sind, so erfolgt vor der Stammzellspende eine ausführliche Aufklärung und eine eingehende Untersuchung durch einen Arzt. Hierbei können Ihre Risiken abgeklärt und Ihre Fragen beantwortet werden.
Wichtig: Ihre Einverständniserklärung können Sie jederzeit widerrufen.
Alle gesunden Personen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren können Stammzellen spenden. Es gelten dieselben Bedingungen wie für Blutspender. So darf der Spender nicht an Erkrankungen von Herz und Kreislauf, Lunge oder anderen Organen leiden. Er sollte keine Stoffwechselerkrankungen oder Erkrankungen des Nervensystems, ebensowenig bösartige Erkrankungen jeder Art (z.B. Krebs) haben oder gehabt haben. Er darf keine ansteckenden Krankheiten wie Malaria, Hepatitis, Tuberkulose, Syphilis, AIDS etc. durchgemacht haben oder daran leiden. Sollte bei Ihnen eine der oben genannten Erkrankungen bekannt sein, bitten wir Sie, sich nicht als Spender testen zu lassen. Im Zweifelsfall geben Ihnen die Mitarbeiter des Vereins für Knochenmarkspenden Sachsen (VKS) e.V. gerne Auskunft.
Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei einer Stammzellspende?
grahnert : 10. Juni 2011 14:19 : Fragen und Antworten
Risiken der Knochenmarkentnahme:
Hier muß zunächst eine Klarstellung vorgenommen werden: Es wird Knochenmark und nicht Rückenmark entnommen. Das Knochenmark regeneriert sich innerhalb kurzer Zeit, so daß es in der Regel zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung kommt. Allerdings birgt jede Narkose und jede Knochenmarkentnahme ein gewisses Risiko für Nebenwirkungen (z.B. allergische Reaktionen oder Hämatome). Bei gesunden Spendern ist dieses Risiko jedoch gering.
Risiken der Blutstammzellspende:
Da hier kein Eingriff nötig ist, entfällt ein mögliches Narkose-Risiko. Als Nebenwirkungen können während der G-CSF-Gabe grippeähnliche Symptome wie Gelenkschmerzen und Fieber auftreten. Die Nebenwirkungen bilden sich nach Ende der Behandlung zurück. Bei der Gewinnung der Stammzellen aus dem Blut kann es u.a. zu allergischen Reaktionen kommen.
Wie läuft die Stammzelltransplantation beim Patienten ab?
grahnert : 10. Juni 2011 14:19 : Fragen und Antworten
Einige Tage vor der Transplantation wird der Patient mit Bestrahlung und Chemotherapie behandelt, um sein krankes Knochenmark zu zerstören. Die vom Spender gewonnenen Stammzellen werden von einem Arzt sofort zur Klinik des Patienten gebracht und dem Patienten wie eine normale Blutkonserve verabreicht. Die Stammzellen siedeln sich nun im Knochenmarkraum des Patienten an und beginnen sich zu vermehren. Bereits 2 bis 3 Wochen nach der Transplantation sind die neuen gesunden Zellen im Blut des Patienten nachweisbar. Nach einer Transplantation bleiben Spender und Patient eine gewisse Zeit anonym bevor sie sich auf gegenseitigen Wunsch kennenlernen können.
Wie läuft eine periphere Blutstammzellspende ab?
grahnert : 10. Juni 2011 14:18 : Fragen und Antworten
Hierbei gewinnt man die zur Transplantation benötigten Stammzellen nicht aus dem Knochenmark, sondern mit Hilfe eines speziellen Verfahrens aus dem Blut des Spenders. Hierzu wird der Spender etwa eine Woche lang mit einem Medikament, dem Wachstumsfaktor G-CSF behandelt, um die Zahl der Stammzellen im Blut zu erhöhen. Danach werden die Blutzellen am Zellseparator durch Zentrifugation getrennt und Stammzellen selektiv gesammelt.
Wenn ein passender Spender ermittelt wurde, findet zunächst eine umfangreiche Untersuchung des Spenders statt. Dabei wird auch eine Eigenblutkonserve angelegt. Dieses Blut steht am Tag der Knochenmarkentnahme zur Sicherheit für den Spender zur Verfügung. Der Spender wird für die Knochenmarkentnahme in eine Klinik aufgenommen. Die Entnahme erfolgt unter Vollnarkose durch mehrere Punktionen des Beckenkamms. Dabei wird etwa 1 bis 1,5 Liter Knochenmark, vermischt mit Blut, entnommen. In der Regel kann der Spender das Krankenhaus bereits am nächsten Tag verlassen.

