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Bitte helfen Sie mit und werden auch Sie Spender!
Aktuelle Spenderzahl:
31.852 Stammzellenspender in Sachsen
Spendenkonto:
Verein für Knochenmarkspenden
Sachsen e.V.
Bankleitzahl: 850 800 00
Kontonummer: 5 170 060 00,
Kreditinstitut: Commerzbank Dresden
Spender-Patienten-Kontakt
Kann ich als Spender Kontakt zum Patienten aufnehmen?
Der Wunsch vieler Spender ist es, mit “ihrem” Patienten nach der Spende Kontakt aufzunehmen. Dies ist frühestens nach zwei Jahren möglich, bis dahin wird die Anonymität zum Schutz von Patient und Spender gewahrt. Bereits nach drei Monaten jedoch kann sich der Spender nach dem Zustand des Patienten erkundigen.
Sind zwei Jahre vergangen, kann auf beidseitigen Wunsch und unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen die Anonymität aufgehoben werden. Der erste Kontakt – ob nun per Brief oder von Angesicht zu Angesicht – mit dem eigenen Lebensretter ist ein sehr bewegender Moment. Einen Erlebnisbericht eines Spender-Patienten-Paares können Sie hier nachlesen!
Einige Länder, wie Frankreich oder Italien, verbieten jedoch eine Kontaktaufnahme grundsätzlich, die Anonymität von Spender und Patient kann nicht aufgehoben werden.
Begegnung von Patient und Spender: Herr Kalkutschke berichtet
Am 09.09.2008 spendete ich Stammzellen für einen kranken Menschen. Nach drei Jahren kam es nun endlich zum ersten Treffen, wir waren überglücklich. Den Umständen entsprechend geht es “meinem” Patienten gut.
Es werden noch viele schöne Treffen folgen.
Auf diesen Weg möchte ich mich auch beim Verein für Knochenmarkspenden und Ihrem Team bedanken.
P.S. Alle Wünsche werden klein, gegen den, gesund zu sein.
Begegnung von Patientin und Spenderin auf dem Stammzellspenderempfang 2011
Auf unserem Stammzellspenderempfang am 29. April 2011 lernte die Leukämiepatientin Frau Karin E. ihre Stammzellspenderin Frau Alexandra R. kennen, die für sie im Juni 2008 Stammzellen für eine Transplantation gespendet hatte.
Patientin und Spenderin waren beide tief bewegt von der Begegnung und wollen auch weiterhin in Kontakt bleiben.
Weitere Bilder von unserem Stammzellspenderempfang finden Sie hier!
Begegnung von Patient und Spender zum Vereinsjubiläum 2008
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Vereins für Knochenmarkspenden fand auch eine Begegnung der ganz besonderen Art statt: Marco G., der im Juli 2006 Stammenzellen für den an Leukämie erkrankten Patienten Maik R. spendete. Über die Kontaktaufnahme berichtet der Spender:
“Aufgrund einer Leukämieerkrankung eines Kollegen habe ich mich vom Verein für Knochenmarkspenden Sachsen e.V. registrieren lassen. Nach ca. 2 Jahren bekam ich dann den Anruf von einer Mitarbeiterin des VKS, ich wäre aufgrund meiner Gewebemerkmale in die engere Wahl für eine Spende gekommen. Da brauchte ich nicht lange zu überlegen und habe gleich zugesagt, was ich auch in Zukunft wieder tun würde. Die Vorbereitungen zur Spende und alle Untersuchungen liefen problemlos. Ich hatte mein Leben vor der Spende für drei Wochen etwas umplanen müssen, da ich jede Verletzung bzw. Erkrankung vermeiden musste – der Termin für die Stammzellspende mit der parallel verlaufenden Chemotherapie des Patienten stand ja nun fest. Eine Verschiebung kam nicht in Frage, da das Leben des Patienten davon abhing. Eine
Woche vor dem geplanten Termin bekam ich eine Injektion zur Mobilisierung (so dass vermehrt Stammzellen im Körper gebildet werden) verabreicht. Ich hatte zum Glück keine Nebenwirkungen, die wie die Symptome einer Erkältung ausfallen können. Einen Tag vor der Spende wurde ich das letzte Mal untersucht. Am nächsten Tag wurden dann im Rahmen der Blutstammzellspende die produzierten Stammzellen aus dem Blut gefiltert, was ebenfalls problemlos verlief.
Nach einem reichlichen Jahr habe ich einen persönlichen Brief des Patienten erhalten, der mir über den Verein für Knochenmarkspenden Sachsen zugesandt wurde. Ich habe mich riesig gefreut zu erfahren, dass die Behandlung erfolgreich verläuft und eine 100%ige Genesung prognostiziert wurde. Es war auch interessant zu erfahren, für wen man überhaupt gespendet hat, darüber hatte ich mir auch schon vorher Gedanken gemacht. Nach einem Zeitraum von zwei Jahren, in dem die Anonymität von Spender und Patient gewahrt wird, hatten wir beide den Wunsch, uns persönlich zu treffen. Der beste Zeitpunkt war damals die Feier zum zehnjährigen Bestehen des VKS Sachsen in Dresden. Wir haben uns auf Anhieb prima verstanden. Ein Grund dafür war, denke ich, das gleiche Alter, aber auch unsere gemeinsamen Interesse für Sport und Motorradfahren. Wir haben trotz der großen Entfernung (Hamburg – Chemnitz) regelmäßig Kontakt. Wir würden uns freuen, wenn auch andere diesem Beispiel folgen und somit ein Leben retten und eine Freundschaft schließen können. „Danke“ sagen Maik und Marco!”




